Medienmitteilung, 15.02.2013
 

Maklerzentrum Schweiz AG rät, das Invaliditätsrisiko bei Kindern ist ernst zu nehmen.

Jeder dritte Invaliditätsfall in der Schweiz betrifft ein Kind. Angesichts der bescheidenen IV-Rente für Frühinvalide ist es ratsam, dass Eltern ihre Kinder gegen Tod und Invalidität durch Krankheit und Unfall versichern. Die Maklerzentrum Schweiz AG, führende unabhängige Anbieterin von Krankenkassen- und Versicherungslösungen in der Schweiz, zeigt auf, worauf beim Abschluss einer entsprechenden Versicherung zu achten ist, und warum auch die Altersvorsorge schon ab dem Kindesalter ein Thema ist.

Unter Invalidität wird «die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit» verstanden. Eine Invalidenrente wird nur zugesprochen, wenn eine Prüfung ergibt, dass eine Wiedereingliederung ins Erwerbsleben nicht mehr oder nur teilweise möglich ist. Anspruch auf eine IV-Rente haben grundsätzlich Personen zwischen 18 und 65 Jahren, die während eines Jahres ohne wesentliche Unterbrüche durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen sind. Kinder können jedoch erst ab Erreichen der Volljährigkeit Leistungen der IV erhalten, wenn der Gesundheitsschaden ihre Erwerbstätigkeit voraussichtlich beeinträchtigen wird. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt aber nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Gesundheitsschaden körperlicher, psychischer oder geistiger Natur ist, ob er schon bei der Geburt bestanden hat oder Folge einer Krankheit oder eines Unfalls ist.

Die IV-Rente für Frühinvalide ab 18 Jahren beträgt aktuell bescheidene CHF 1556 pro Monat. Vor diesem Hintergrund tun Eltern gut daran zu prüfen, ob ihre Kinder ausreichend gegen die Risiken von Tod und Invalidität durch Krankheit und Unfall versichert sind. «Gerade Eltern, die auf Sicherheit bedacht sind, reicht der Schutz der obligatorischen Sozialversicherungen häufig nicht, um ihre Kinder ausreichend vor Invalidität zu schützen», schildert Michael Hug, Mitglied der Geschäftsleitung der Maklerzentrum Schweiz AG, seine Erfahrung aus Beratungsgesprächen.

Viele Eltern assoziieren Invalidität ausserdem oft bloss in Zusammenhang mit einem Unfall. In drei von vier Fällen ist eine Invalidität jedoch Folge einer Krankheit. Die Maklerzentrum Schweiz AG rät darum, bei der Überprüfung der Krankenversicherungs-Policen ein besonderes Augenmerk darauf zu richten, dass die Invalidität nicht nur infolge von Unfällen, sondern auch von Krankheiten versichert ist.

Ergänzend bietet sich der Abschluss einer sogenannten UTI-Versicherung (Unfall-Invalidität) oder einer KTI-Versicherung (Krankheits-Invalidität) an. Im Falle einer unfall- oder krankheitsbedingten Invalidität werden so - je nach Police - einige Hunderttausend Franken ausbezahlt. Leider bieten nicht alle Krankenkassen solche Zusatzversicherungen an.

Die Kosten für UTI- und KTI-Versicherungen halten sich mit wenigen Franken pro Monat im Rahmen. Die Versicherungsexperten der Maklerzentrum Schweiz AG raten daher allen Eltern, ihre Kinder gegen das Invaliditätsrisiko bei Krankheit und Unfall in ausreichendem Umfang zu versichern.

Autor: Stephan Wirz

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