Apothekerzeitschrift, September 2014
 

Günstiger gesunden - Wechsel der Krankenversicherung lohnt

Die Prämien der Krankenversicherungen steigen seit Jahren. Ein Anbietervergleich lohnt sich ebenso wie eine Überprüfung des gewählten Modells und der abgesicherten Risiken. Versicherte können mit einem Wechsel viel Geld sparen.

Viele Versicherte zögern, wenn es um den Wechsel der Krankenkasse geht. Sie fürchten nicht nur den bürokratischen Aufwand, sondern auch einen Gesundheitscheck oder verminderte Leistungen der neuen Kasse. Diese Sorgen sind unbegründet, solange es um einen Wechsel des Anbieters der obligatorischen Grundversicherung geht – und allein damit können Versicherte je nach Alter, Geschlecht und Versicherungsmodell monatlich einiges sparen. Obwohl die Prämien in der Grundversicherung sehr unterschiedlich ausfallen, sind die Leistungen bei jedem Anbieter die gleichen, das schreibt der Gesetzgeber so vor. Es lohnt sich also in jedem Fall, jährlich zu prüfen, wie gross die Prämienunterschiede in der Grundversicherung sind, und gegebenenfalls zu einer anderen Kasse zu wechseln.

Flexible Spitalversicherung

Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, um Prämien zu sparen. Das grösste Potenzial bietet die Optimierung des Versicherungsmodells. Wer beispielsweise für den Fall eines Spitalaufenthalts eine Halbprivatversicherung abgeschlossen hat, kann diese durch eine flexible Spitalzusatzversicherung ersetzen. Diese bietet eine umfassendere Deckung als die Grundversicherung, ist aber dennoch günstiger als die Halbprivatversicherung. Denn erst wenn der Versicherte tatsächlich ins Spital muss, kann er entscheiden, ob er in die allgemeine, halbprivate oder private Abteilung möchte. Für die halbprivate oder private Abteilung zahlt er dann zwar einen Aufpreis, dieser wird jedoch durch die tieferen monatlichen Prämien kompensiert und kann zudem mit einem Krankentaggeld abgefedert werden.

Zweimal ist einmal zu viel

Vielen Versicherten ist oft nicht bewusst, dass sie überversichert sind. Angestellte, die mehr als acht Stunden in der Woche für einen Arbeitgeber tätig sind, sind über diesen in der obligatorischen Unfallversicherung eingeschlossen – sowohl für Berufsunfälle als auch für Nichtberufsunfälle. Häufig haben Angestellte aber zusätzlich noch den Unfallschutz in ihrer Krankenversicherung mit abgedeckt. Wer diesen kündigt, kann bis zu 30 Franken im Monat oder 360 Franken im Jahr für angenehmere Dinge ausgeben.

Männer kriegen keine Kinder

Die meisten Versicherungsdeckungen sind Standardlösungen und so kann es sein, dass Risiken eingeschlossen werden, die im Einzelfall schlicht unsinnig sind. Wie beispielweise das Mutterschaftsrisiko für Männer oder Zahnkorrekturen für Erwachsene. Hingegen sind manche Risiken nicht standardmässig einbezogen, die im Einzelfall Sinn machen würden, so etwa ein Invaliditätskapital für Hausfrauen, Studenten und Kinder oder Kur- und Pflegeleistungen für Ältere. Hier hilft die Maklerzentrum Schweiz AG gerne mit einer unverbindlichen Beratung weiter: Tel.-Nr. 0800 822 800.

Über die Maklerzentrum Schweiz AG

Die Maklerzentrum Schweiz AG ist führende Anbieterin von Versicherungslösungen im Privatkundenbereich und berät Privat- und Firmenkunden in den Bereichen Kranken-, Sach- und Vermögens-Versicherungen sowie private Vorsorge.

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