Die optimale Geburtsvorbereitung

Wer sein Kind nicht auf der allgemeinen Abteilung des Spitals zur Welt bringen möchte und den Arzt, der bei der Geburt dabei sein soll, selber wählen will, sollte frühzeitig eine Zusatzversicherung abschliessen.

Das Krankenversicherungsgesetz (KVG) verpflichtet die Versicherer seit März 2014, vollumfänglich sämtliche Kosten für die ärztliche Betreuung von Schwangeren zu übernehmen, jedoch erst ab der 13. Schwangerschaftswoche und nur bis zum 49. Tag nach der Geburt. Vollumfänglich heisst, dass in dieser Zeit sowohl der Selbstbehalt von 10 Prozent als auch die Anrechnung auf die Franchise der Krankenversicherung entfällt.

Treten jedoch bereits in der Frühschwangerschaft bis zur 13. Schwangerschaftswoche Komplikationen auf und sind zusätzliche Untersuchungen erforderlich, muss die Versicherte in dieser Zeit den Selbstbehalt und ihren Anteil der Franchise entrichten. Gleiches gilt für Medikamente und besondere Hilfsmittel, die vor und nach der Geburt nötig sein können, wie beispielsweise Stützstrümpfe oder eine Milchpumpe.

Die Kosten für die stationäre Entbindung, üblicherweise für vier Tage bei einer normalen Geburt und sieben Tage bei einem Kaiserschnitt, in einem Mehrbettzimmer der allgemeinen Abteilung in einem Vertragsspital oder Geburtshaus des Wohnkantons werden ebenfalls von der Grundversicherung getragen – auch ohne den Selbstbehalt, den Anteil der Franchise und die üblichen 10 Franken Selbstbeteiligung pro Spitaltag zu erheben.

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Bin ich immer noch richtig versichert?

Alle drei bis fünf Jahre muss die eigene Krankenversicherung überprüft werden. Sind meine Leistungen immer noch angepasst an meine Bedürfnisse? Gäbe es vergleichbare Lösungen zu günstigeren Prämien? Es ist nahezu unmöglich, sich ohne die Hilfe eines Spezialisten in diesem Dschungel zurechtzufinden.

Jährlich wechseln mehrere hunderttausend Kunden ihre Krankenversicherung. Sehr oft verlassen sie sich dabei auf Vergleichsdienste im Internet, die lediglich die Prämien der aktuell noch 57 Anbieter der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG vergleichen. Naturgemäss interessieren sich die Kunden zudem erst im Oktober und November – nach dem Erhalt der neuen Versicherungsausweise für das Folgejahr – für ihre Krankenversicherung. Eine Kündigung der Grundversicherung ist dann bis Ende November noch möglich, die Zusatzversicherungen sehen jedoch andere Kündigungsfristen vor. Drei Monate sind die Regel, rund 40% der Schweizer verfügen jedoch über eine Zusatzversicherung, die eine Kündigungsfrist von fünf oder sechs Monaten vorsieht. Eine Kündigung per Ende November wäre nur bei einer Prämienerhöhung möglich, was jedoch im Vergleich zu der Grundversicherung nicht die Regel ist. Ein Wechsel der Zusatzversicherungen ist somit vielfach nicht mehr möglich. Diese verbleiben somit beim Vorversicherer, was zu einer von den Kunden ungewünschten Splitting-Lösung führt.

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Maklerzentrum Schweiz AG zu den richtigen Zusatzversicherungen

Maklerzentrum Schweiz AG zu den richtigen Zusatzversicherungen

Die Grundversicherung ideal erweitern

Zusatzversicherungen erweitern den Grundschutz mit Dienstleistungen, welche die Grundversicherung nicht deckt. Fast jeder Schweizer profitiert von mindestens einer Zusatzversicherung. Sie übernehmen Dienstleistungen, für die die Grundversicherung nicht aufkommt, und für welche der Versicherte selbst bezahlen müsste. Anders als die obligatorische Krankenpflegeversicherung sind Zusatzversicherungen freiwillig. Während sich die Dienstleistungen der Grundversicherung nicht unterscheiden, sind diejenigen der Zusatzversicherungen von Kasse zu Kasse verschieden. Um die persönlich ideale Zusatzversicherung zu finden, ist es deshalb wichtig, Prämien und Dienstleistungen genau miteinander zu vergleichen.

Keine Aufnahmepflicht — frei angepasste Prämien

In der Grundversicherung haben die Kassen die Pflicht, jeden Kunden aufzunehmen. In den Zusatzversicherungen hingegen ist dies nicht der Fall — sie können Personen ablehnen. Dies geschieht meist aufgrund des gesundheitlichen Zustands oder fortgeschrittenen Alters des Kunden. Hinzu kommt, dass der Versicherer die Prämien frei festlegen kann — nach Prämienregion sowie auch pro Kunde. Die Prämien werden nach Faktoren wie Alter, Geschlecht oder Lebensstil berechnet. Ausserdem sind die Kassen dazu berechtigt, Einschränkungen zu bestimmen, beispielsweise bezüglich des gesundheitlichen Zustands des potentiellen Kunden.

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