Die Irrtümer im Zusammenhang mit der Einheitskasse

Vor der Abstimmung zur Einheitskasse gehen die Wogen hoch. Dabei sind immer wieder zahlreiche Argumente zu hören, die nicht ganz den Tatsachen entsprechen. Meist hört man aus diesen auch die Hoffnung, dass das bisherige System mit obligatorischer Grundversicherung und der fakultativen Zusatzversicherung, die von über 60 Krankenkassen in Konkurrenz und mit ganz unterschiedlichen Leistungen und Preisen angeboten werden, durch ein effizienteres, günstigeres und vereinfachtes, einheitliches System abgelöst werden soll.

Trotz Einheitskasse immer noch mehrere Versicherungspartner notwendig

Einheitskasse IrrtümerSollte die Einheitskasse eingeführt werden, hoffen die meisten Leute darauf, dass die Unsicherheit auf der Suche nach der passenden Krankenversicherung für sich und ihre Familie beendet ist, weil es ja in Zukunft nur einen Versicherungspartner geben wird. Und das ist schon der erste Irrtum, denn sie sind sich nicht bewusst, dass die Einheitskasse nur die eine Seite des bisherigen Angebots ersetzen soll, nämlich die der bisherigen Grundversicherung. Zwar würde dann die Konkurrenz unter den über 60 Anbietern entfallen, doch wer seine Risiken besser abdecken will - und das tun die Meisten, weil es auch notwendig ist - benötigt trotzdem noch Zusatzversicherungen. Gebunden, denn auch die Einheitkasse wird nicht alle Bedürfnisse aus der Grundversicherung abdecken können. Aus Erfahrung weiss die Maklerzentrum Schweiz AG, mit einem Bestand von über 80'000 Kunden, dass auch in Zukunft die Suche nach der “richtigen” Zusatzversicherung, die in Bezug auf Leistung und Budget den eigenen Bedürfnissen entspricht, weitergehen wird. Das Angebot ist nach wie vor für Laien praktisch undurchschaubar. Meist kann nur noch ein Fachmann helfen, um sich zurecht zu finden.

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